Wandlung

Jedes Ende ist ein Anfang …
Meine lieben Leser,
denjenigen, die ab und zu meine Seite besuchen, wird aufgefallen sein, dass ich selten aktiv bin und in letzter Zeit nicht über meine Bücher berichtet haben.
Die Wahrheit ist: Hat ein Autor keinen Verlag im Rücken, kann er/sie noch so tolle Geschichten schreiben, aber sie an die breite Masse zu befördern, ist schier unmöglich.
Nach meiner Drogenzeit habe ich ein Studium zur kontemplativen Kommunikationstherapie gemacht. Danach erschuf ich Skulpturen aus Ton und malte Ölbilder. All das diente mir dazu, Frieden zu finden und in mir aufzuräumen.
Das Schreiben hat die zwei Hobbys abgelöst. Ich habe viel Geld investiert, um meine Bücher zu veröffentlichen. Nun werde ich dieses Jahr sechzig und habe mich entschieden, nichts mehr hierbei zu investieren. Ich war lange traurig, dass keines meiner Bücher auf einer Bestsellerliste landete. Der Prozess ist aber anscheinend abgeschlossen.
Es fühlt sich an, als stünde ich an einer Weggabelung.
Ich sage, es ist okay, nie in mein Traumblockhaus einzuziehen. Es ist okay, keine Autorin zu sein, die davon leben kann. Es ist alles okay, so wie es ist. Und das gibt mir erstaunlicherweise Frieden.
Meine Romane zu erschaffen, war etwas vom Schönsten, was ich erleben durfte. Es hat immensen Spaß gemacht, und ich werde die zwei, die noch nicht beendet sind, gewiss beenden, zumindest einer davon.
Derzeit engagiere ich mich für den Tierschutz, für Hunde, die wir aus der Tötung befreien. Ich lebe es voller Hingabe und wenn ich auch nur einem Hund ein schönes Leben schenken kann, erfüllt es mich mit Glück und Liebe.
Wohin mein Weg mich weiterführen wird, steht in den Sternen. Ich versuche nicht, an das Morgen oder Gestern zu denken, sondern hier und jetzt zu leben und dieses Leben in vollen Zügen zu genießen, was immer es für mich bereithält.
In Liebe
Jill Grey

Helft bitte mit, das Leiden in der Welt zu mindern …




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